In meinem letzten Blog habe ich ja bereits über Bullshit-Bingo-Worte im Joballtag geschrieben. Ein Arbeitskollege kramte ganz tief in seinem Kopf und holte das wundersame Wort „Elevator Pitch“ heraus, das bei einer Firmenpräsentation vor einigen Monaten für viel Schmunzeln und leisem Lachen geführt hat. Der Chef der Firma, in der ich arbeite, hatte diesen Begriff scheinbar selbst gerade erst für sich entdeckt und fand ihn so „fancy“, dass er uns alle im Minutentakt mit diesem Bullshit-Bingo-König verbal bewarf.

Anfangs wußte ich nicht, was genau er mit dem „Elevator Pitch“ meinte. Schnell jedoch reimte ich mir die Erklärung zusammen.

Sogar auf Wikipedia findet man eine Definition dazu:

Elevator Pitch ist ein kurzer Überblick einer Idee für ein neues Produkt, eine Dienstleistung oder ein Projekt und bedeutet „Aufzugspräsentation“. Die Bezeichnung stammt daher, dass der Pitch, also das Verkaufsgespräch, in der kurzen Zeit einer Fahrstuhlfahrt (ca. 30 Sekunden) durchgeführt werden kann. In den 1980er-Jahren nutzten junge karriereorientierte Vertriebler die Dauer einer Aufzugsfahrt, um ihre Vorgesetzten von ihren Anliegen zu überzeugen.

Und sogar auf Youtube findet man einen ziemlich wirren Typen mit einem Glasauge, der den „High Potentials“ von morgen erklärt, was ein Elevator Pitch im Alltag nun eigentlich ist.

Ich muss immer noch über diesen Begriff schmunzeln. Um es jedoch in der Bullshit-Bingo-Sprache auszudrücken: Ich sehe den Need dafür, habe mit innerlich comitted und bin nun up-to-date, wenn es mal wieder um den Elevator-Pitch geht.