Ich würde mich nicht als Kenner der klassischen Musik bezeichnen – ganz und garnicht. Dennoch höre ich mir klassische Musik in großen Abständen gern an. Zwar schaue ich meist nur verträumt die Musiker des Orchesters an. Doch vielleicht ist es genau das, was man in den Augenblicken, in denen man seine Ohren weit geöffnet hat, machen muss.

Schon im September habe ich die Karten für die Leipziger Philharmonie für meine Mum und mich gebucht. Bach, Mendelsohn, Händel & Co. standen auf dem Plan. Ganz besonders in der Weihnachtszeit achten die Profis der klassischen Musik darauf, dass ihre Musik spiel- und hörbar ist. Also versprach ich mir von Anfang an einen netten Abend mit gängiger klassischer Musik.

So ein Abend wurde es dann auch. Zwar habe ich den Altersdurchschnitt des Publikums erheblich gesenkt (ich schaute über graue Köpfe) und mußte mir Mühe geben, nicht an den falschen Stellen zu klatschen. Doch einfach mal „Mäuschen“ zu spielen, und die Ohren aufzusperren war schon ein ganz nettes Gefühl.

Ich kann Klassik also empfehlen – wenn auch nur in Maßen.

Als kleine Kostprobe hänge ich das nachfolgende Video an. Bach’s Air wurde heute abend auch zum Besten gegeben. Ein Musikstück, das Kunstbanausen wohl nur aus „James Bond – Der Spion, der mich liebte“ kennen dürften.